Tatacoa8

Ab in die Tatacoa-Wüste!

(Violetter Punkt 23 auf der Karte)

Zuerst hiess es mal das Auto putzen. Grossputz1Die Schlammpiste über die Berge hatte ihre Spuren hinterlassen. Eigentlich gehört das Autoputzen zu Anita’s Lieblingsbeschäftigung. Jedoch war der Dreck so klebrig, dass auch sie überzeugt war, dass hier die Profis ans Werk gehen müssen. Sogar den Motor haben sie gewaschen und irgendwie eingeölt. Alles glänzte wie neu!

Nach der Autowäsche in Campoalegre fuhren wir bei brütender Hitze durch die Grossstadt Neiva nach Villavieja, dem Eingangstor zur Desierto de la Tatacoa.

Die Tatacoa-Wüste ist eine sehr kleine Wüste. Die Hauptsehenswürdigkeit sind die roten Felsen, durch die ein kurzer Wanderweg führt. Kurz kann jedoch auch lange sein! Wir meinten nämlich, dass es in diesem Labyrinth einen Rundweg gäbe und wir nicht auf dem gleichen Weg zurückgehen müssten. Immer wieder gingen wir Schuhspuren nach, die sich dann verliefen. Es war heiss und schwül und wir hatten nur wenig Wasser mit. Irgenwann wurde es uns zu bunt und wir kletterten über die Felsen zum Weg zurück.

Die ursprüngliche Idee war, dass wir nach der Tatacoa-Wüste nach Bogotá fahren würden. Auf der Fahrt nach Norden entschieden wir dann, zuerst noch einen Schwenker durch die Berge des Parque National Los Nevados zu machen und erst danach nach Bogotá zu fahren.

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