Fitz Roy GmbH & Co. KG

(Punkt 53 auf der Karte)

Der Asterix-Leser erkennt die Anspielung an den Band „Obelix GmbH & Co. KG“. Die Landschaft hier um El Chaltén wird durch Fitz Roy, Cerro Torre und weitere Granitspitzen dominiert.

Weil wir sie etwas näher sehen wollten, hiess es: wandern, wandern. Die Wanderwege sind meist sehr angenehm angelegt, aber es geht bergauf und bergab. Die beiden Wanderungen von jeweils ca. 6 Stunden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen spürten wir in den Knochen. Dafür wurden wir mit tollen Aussichten belohnt! Nach einem Ruhetag entschlossen wir uns, unsere Energietanks nochmals zu leeren (Hinweg 10 km / 1’100 Höhenmeter und dann zurück ins Dorf).

El Chaltén ist sehr überschaubar, voll mit jungen Leuten wie wir! Wir fanden ein tolles Restaurant, in welchem wir uns für den Muskelkater belohnten. Doch El Chaltén hat nicht nur diese Granitspitzen. Das Tal zum Lago del Desierto galt es auch zu entdecken.

Man hört und liest davon: der Sonnenaufgang bei klarem Wetter soll grandios sein, die Granitspitzen erscheinen rot. Am ersten Morgen stellten wir den Wecker auf 04:30 Uhr, blickten hinaus: Wetter nicht so schlecht. Wir fuhren zum Aussichtspunkt und die Sonne kam nicht und die Berge blieben wolkenverhangen. Am zweiten Morgen liessen wir uns wieder wecken: Wolken und Nieselregen. Wir schliefen weiter. Am dritten Morgen blick hinaus: keine Wolken. Rasch anziehen und nichts wie hin zum Aussichtspunkt. Und wirklich! Langsam kam die Sonne hervor und begann, die Berge zu erstrahlen.

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