Lanin1

Vulkane, Vulkane, Vulkane

(Punkt 67 auf der Karte)

Unsere Streckenführung wird immer verwinkelter! Bitte, keine Bedenken, wir haben uns nicht verfahren!

Von Panguipulli fuhren wir nicht direkt nach Pucón. Weil wir die Fähre am Lago Pirihueico gerade noch erwischten, machten wir nochmals eine Kehre über Argentinien (San Martin de los Andes und Vulkan Lanín) und dann über den Pass Mamuil Malal wieder nach Chile zurück.

Immer im Blick zuerst die beiden chilenischen Vulkane Mocho und Choshuenco.

Und dann der schöne Vulkan Lanín, der sich in Argentinien befindet. Über die Grenze Argentinien / Chile dürfen keine Frischprodukte (Gemüse, Früchte, Fleisch, Milchprodukte) mitgenommen werden. Bis anhin waren vor allem die chilenischen Zöllner sehr exakt und durchsuchten unser Auto akribisch, die argentinischen waren sehr lasch. Diesmal erwischten sie uns fast, wir sahen uns schon mit einer saftigen Busse! Wir hatten unsere Kühlbox voll und mussten auf die Frage, ob wir Frischprodukte mithaben, die Wahrheit etwas strapazieren. Für alle Augen ersichtlich entsorgten wir einen Plastiksack mit einer Birne drin und den Rest liessen wir in der Kühlbox. Sie  durchsuchten nur den Raum unter dem Bett und nicht den Innenraum mit der Kühlbox. Puh, Glück gehabt!

Und zum Schluss das Wahrzeichen von Pucón und Umgebung: der Vulkan Villarrica.

Wir haben uns überlegt, den Villarrica zu besteigen. Es wäre eine geführte Tagestour mit Helm und Eispickel gewesen. Zum Schnuppern fuhren wir ins Skigebiet am Vulkan und sahen dann die Massen, die am Abend jeweils vom Vulkan hinunterstiegen. Es wäre eine Wanderung in Einerkolonnen gewesen. Dazu hatten wir keine Lust.

So fuhren wir in den Nationalpark Huerquehue und bestiegen dort den San Sebastian. Dies war auch eine Tagestour bis auf 1’900 m.ü.M. Inmitten von vielen Araukarienbäumen ging es steil den Berg hinauf. Zuerst war uns das Wetter noch wohlgesonnen und wir konnten das Panorama sehen. Die hohen Vulkane waren zwar schon durch Wolken verdeckt. Am späteren Nachmittag zogen dann immer mehr Wolken auf und es fing an zu regnen. Die letzte Stunde mussten wir im Regen talwärts gehen.

 

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