Falklandinseln: echt britisch

Falkland(Punkt 43 auf der Karte)

Kurzfristiger kann es wahrscheinlich nicht mehr gehen. Am Sonntagabend kamen wir in Ushuaia an. Von einem noch offenen Reisebüro bekamen wir eine halbherzige Auskunft, dass es evtl. noch Plätze hätte für eine Reise, die am Dienstag startet. Zum Glück hatte der – gemäss Tourist Office nicht mehr öffentliche – Campingplatz Internet. Kurz vor dem Einschlafen schrieben wir eine Email direkt an die holländische Reederei, welcher das Schiff mit Abfahrt am Dienstag gehört. Am Montagmorgen kam die Antwort und nach ein paar „Verhandlungen via Email“ sagten wir für Dienstag zu.

Dann hiess es erstmal administrative Dinge zu tun: Fragebögen ausfüllen, Reisekosten überweisen, Internet aktualisieren. Später packten wir dann unsere wenigen Habseligkeiten.

Und am Dienstag ging es los: mit der MV Plancius-Reise!

Das kleine Schiffchen in der Mitte ist die MV Plancuis (90 Meter lang). Bei einer herrlichen Abendstimmung fuhren wir durch den Beagle-Channel ins offene Meer.

Auf dem offenen Meer war es dann etwas welliger:

Der Reisedoktor pries seine Plästerli gegen die Seekrankheit an. Daniel nahm eins und klebte es hinter das Ohr, Anita blieb bei den Tabletten. Beim Duschen am Abend des 2. Tages war es dann weggeschwemmt. Der Reisedoktor meinte, dass der Seegang am nächsten Tag nicht so schlimm wäre und es kein Plästerchen brauchen würde. Naja, es kam anders und wir beide hatten einen kurzen Husten. Zum Glück war es nicht so schlimm!

Wir landeten mit den Zodiacs auf den Inseln Carcass und Saunders. Wir bestaunten die Flugkünste der Albatrosse und die verschiedenen Pinguine-Arten, die hier ihre Eier ausbrüten.

Am nächsten Tag ging es nach Port Stanley, dem Hauptort der Insel. Da die Falklandinseln zur englischen Krone gehören: Linksverkehr, rote Telefonkabinen, 2-stöckige Busse und rund 50 % der Fahrzeuge sind Land Rover.

 

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