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Ferien vom Reisen am Schwarzen Meer

(Punkt 10 auf der Karte)

Eigentlich wollten wir uns als Abschluss unserer Russlandreise am Schwarzen Meer etwas erholen, bevor wir dann über Krim und die Ukraine heimfahren. Freund Vladimir wollte es anders. Wir haben unsere „Ferien“ deshalb etwas vorgezogen.

Nach den Bergen des westlichen Kaukasus fuhren wir Richtung Sotschi zurück. Die Stadt Sotschi haben wir durchfahren und einen Spaziergang an der Strandpromendade eingeschoben. Für weitere körperlichen Aktivitäten war kein Platz, es war zu heiss. Alle Souvenirläden mit Klimaanlage haben wir deshalb etwas intensiver besucht. Vom Berg Bolshoy Akhun hatten wir einen guten, wenn auch etwas dunstigen Blick auf Sotschi und den Berg Fisht genossen (Bild 3 und 4).

Danach fuhren wir der Küste entlang in Richtung der Insel Krim. War es um Sotschi noch sehr steil, verflachte die Landschaft je weiter westlich wir kamen. Die Küstenorte waren überfüllt mit Menschen und Autos, es war Hochsaison am Schwarzen Meer. Einen Parkplatz zu finden war ein Ding der Unmöglichkeit. Der beste Weg für einen Parkplatz war, wenn wir direkt auf den Campingplatz fuhren und einen Platz buchten.

Auf diese Art hüpften wir von Ort zu Ort und landeten zuletzt in Anapa ganz im Westen und nur einen Katzensprung von der Krim entfernt.

Am Schwarzen Meer haben wir auf 5 „Campingplätzen“ übernachtet. Wir haben wohl die ganze mögliche Bandbreite gesehen, mit welcher Infrastruktur die russischen Campingplätzen die Gäste Camping„verwöhnen“. Zum Glück sind wir mit unserem Camper nahezu unabhängig. In Anapa auf unserem letzten Campingplatz am Schwarzen Meer war es so, wie wir uns einen sehr einfachen Campingplatz vorstellen. Hier haben wir wohl zum letzten Mal einen Grosswaschtag eingezogen.

Aber wir wolleCampingn nicht klagen, es war auf jeden Fall ein Erlebnis zu sehen, wie die russischen Urlauber ihre Ferien verbringen. Hier noch ein Beispiel eines Zeltes: