Rastplatz

Baikalsee

(Punkt 18 auf der Karte)

Nach der geglückten Fähreüberfahrt fuhren wir in gespannter Erwartung zu den östlichen Ufern des Baikalsees. In Gremyachinsk sahen wir ihn dann zum ersten Mal: den Baikalsee, wunderbar! Die Dimensionen sind einfach gewaltig: 630 km lang, mehr als 1’600 m tief, ein riesiges Süsswassermeer.

Wir blieben in dieser Region 3 Nächte und fuhren bis zu den Svyatoy Nos Bergen. Der See war gar nicht so kalt, eher erfrischend. Bei Tagestemperaturen von bis zu 32 Grad war sogar Dani ab und zu im Wasser. Dann ging es mit der gleichen Fähre zurück (diesmal waren es nur 10 Fahrzeuge). Am Südufer blieben wir nochmals 2 Nächte. Wir genossen die herrlichen Tage mit schönen Sonnenuntergängen.

Unser Rastplätze waren am See und so gewählt, dass wir mit unserem Fahrzeug – wenn auch mit etwas Mühe – wieder aus dem Sand kamen. Zum Glück regnete es nie, sonst wären wir wahrscheinlich mehrmals steckengeblieben. Mit einem 4×4 wäre es schon besser gegangen.

Unser Rastplatz in der letzten Nacht war eine Art von Gasthaus/Hotel direkt am See. Wir haben ihn ausgesucht, weil wir seit mehreren Tagen nur mit Baikalwasser geduscht hatten und am Strassenrand ein Duschsymbol angezeigt war. Wir fuhren auf sehr holprigen Wegen zum Ufer hinunter. Es war ein kleines Bijou inmitten von Abbruchhäusern. Es hatte zwar keine Duschen, dafür ein Banja (russische Badhaus mit Sauna) direkt am See. Herrlich!

Der Omul ist eine Fischart, die nur im Baikalsee heimisch ist. Wir verspeisten mehrere davon. Der Kenner bemerkt natürlich, dass auf dem ersten Foto ein Lachsstück gegrillt wurde. Wer kauft wohl all die vielen Erdbeeren? Es hatte so viele Stände am Strassenrand.