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Buckelwale an der Küste Ecuadors

(Violetter Punkt 15 auf der Karte)

Wir lasen im Reiseführer, dass jeweils ab Juni/Juli bis September mehrere Tausend Buckelwale an der ecuadorianischen Küste vorbeiziehen. Diese Gelegenheit wollten wir uns nicht entgehen lassen. So machten wir einen Schwenker an die Küste und fuhren über Salinas bis nach Puerto Cayo.

Unsere erste Station war Salinas, eine Retortenstadt mit vielen hohen Wohnsilos. Und keine Beiz hatte offen! Dafür war unser Übernachtungsplatz in Ballenita allererste Sahne: ein „Leuchtturm“ mit einer Aussicht über das Meer, eine tolle Ambiance!

Montañita ist der Aussteiger- und Hippieort von Ecuador. Doch schien alles etwas in die Jahre gekommen zu sein. Surfer mit ihren Surfbrettern bevölkerten die staubigen und holprigen Strassen. Im Meer war fast niemand, wahrscheinlich war den Surfern das Wasser zu kalt.

Die zweite Nacht an der Küste verbrachten wir in Puerto López. Entlang der Strandpromenade war alles in weiches Licht getaucht. Wir waren zwar noch nie in der Karibik, doch so könnte es dort sein.

In Salinas, am westlichsten Zipfel von Ecuador, haben wir nach Walen Ausschau gehalten. Wir sahen mehrmals Luftblasen und jeweils ein kurzes Auftauchen. Und dann schossen ein paar Wale aus dem Wasser. Durch das Fernglas konnten wir ihre Sprünge beobachten. Für ein scharfes Foto waren sie zu weit draussen (siehe die beiden letzten Fotos der Galerie). Sie werden uns dennoch in Erinnerung bleiben.

In Salango, einem kleinen Fischerdorf kurz vor Puerto López, versuchten wir zuerst von einer Klippe aus, die Wale zu erspähen. Wir entdeckten ein paar durch das Fernglas, jedoch waren sie auch zu weit entfernt. Am Strand von Salango buchten wir danach eine Waltour. Mit einem kleinen Boot (nur wir zwei mit dem Steuermann und einem „Späher“) fuhren wir auf das schauklige Meer hinaus und konnten diese riesigen Tiere aus der Nähe beobachten. Es war gar nicht so einfach, im richtigen Moment zu knipsen. In der einen Hand den Fotoapparat und mit der anderen Hand versuchten wir, uns irgendwo im Boot festzuhalten.

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