Holprige Lagunenroute in Bolivien

(Punkt 86 auf der Karte)

Die Formalitäten für den Grenzübertritt nach Bolivien sind örtlich weit auseinander. In San Pedro de Atacama mussGrenzeSpezten wir die Ausreise aus Chile vornehmen. 40 km weiter und 2’000 Höhenmeter höher auf dem Grenzpass auf 4’500 m.ü.M. haben wir dann die Stempel für die Einreise nach Bolivien bekommen. Und dann weitere 80 km später mussten wir für die Zolldokumente für das Fahrzeug einen Berg hochfahren! Auf 5’033 m.ü.M. befand sich das Zollgebäude.

Laguna Blanca und Verde waren unsere ersten bolivischen Fotosujets. Teilweise war der Mittelstreifen auf den einspurigen Naturpisten so hoch, dass unser Fahrzeug aufgehockt wäre, wären wir nicht auf dem Seitenbord und dem Mittelstreifen gefahren. Es war ein richtiger Balanceakt. Die Fahrzeuge der Touranbieter nahmen da weniger Rücksicht. Sie fuhren mit sicher doppelt so hoher Geschwindigkeit über die Pisten. Die armen Insassen!

Nach einer Übernachtung bei heissen Quellen besuchten wir am Vormittag die Sol de Mañana. Blubbernde Löcher, dampfende Geysire und „wohlschmeckende“ Nebelschwaden überall!

Höhepunkt der bolivianischen Lagunenroute ist sicherlich die Laguna Colorado. Das Wasser schimmerte je nach Sonneneinstrahlung blass rötlich oder dunkelrot. Die Laguna war voll von Tausenden von Flamingos.

Die klassische Lagunenroute würde noch zu weiteren Lagunen führen. Die Strasse wäre jedoch teilweise sehr schlecht, sagte uns ein Parkranger. Auch haben wir in den letzten Wochen schon viele Lagunen gesehen und mit der Laguna Colorado wohl die schönste. So beschlossen wir eine weiter östliche Route durch das Valle de Rocas nach Uyuni zu nehmen.

Wunderschöne Gesteinsformationen! Kamel, Geier oder sonstige Kreaturen sahen wir in diesen Steinen.

 

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