Auflauf am Salto del Laja

(Punkt 69 auf der Karte)

Nach der Vulkanwanderung fuhren wir am Nachmittag noch nach Chol Chol in der Nähe von Temuco. Die Umgebung um Temuco war das letzte Rückzugsgebiet der Mapuche (die Ureinwohner von Chile) und bis 1883 ein eigener Staat.

Wir wollten in Chol Chol übernachten und am Morgen dann die Häuser mit der alten runden Hausform (Ruka) suchen. Vielleicht lag es an der brütenden Hitze, vielleicht am Dorf selber, irgendwie hatten wir keine Lust, hier zu übernachten. So kehrten wir um, ohne ein Bild von einem Ruka-Haus zu machen. Schade, auf der Hauptstrasse wäre eines nachgebaut gewesen!

Am nächsten Tag besuchten wir den Salto del Laja, zusammen mit Hunderten von Chilenen. Inmitten von Marktständen mit allerlei Krimskrams und Esswaren ging es zu Fuss zu den Fällen. Nach grossen Regenmengen wird dieser Wasserfall gerne als der Iguazú von Chile bezeichnet. Bei unserem Besuch sahen wir vor lauter Menschen fast kein Wasser mehr. Auf jedem Stein und in jeder Lache war mindestens ein Mensch.

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