Camping1

Entspannung im Nationalpark Los Alerces

(Punkt 63 auf der Karte)

Bedingt durch unsere kreisförmige Reiseroute fuhren wir nach Balmaceda die nächsten 100 km auf bekannten Pfaden. In La Junta hatten wir ein paar Tagen zuvor ein gutes Nachtessen mit einem Espresso zum Abschluss genossen. Und jetzt auf der zweiten Durchfahrt machten wir einen Kaffeehalt im gleichen Restaurant. Dummerweise wussten wir nicht mehr, was wir damals für den Espresso bezahlt haben, sicherlich nicht 2’500 chilenische Peso (umgerechnet rund CHF 4.00). Dies war mit Abstand der teuerste Kaffee, den wir hier in Südamerika getrunken haben! Und La Junta ist doch etwas abgelegener als z.B. der Markusplatz in Venedig. Vielleicht haben wir beim letzten Mal zu wenig Trinkgeld gegeben?

Bei Futaleufú mit seinem stahlblauen Fluss erledigten wir die Zollformalitäten und ruck zuck waren wir wieder in Argentinien.

In El Bolsón übernachteten wir und am nächsten Morgen besuchten wir den nahegelegenen Skiort La Hoya. Unterwegs gab es eine Quelle mit Mineralwasser. Auch wir füllten unsere „Reservoirs“ auf.

Die nächsten zwei Tage verbrachten wir im NationalpaAlerces1rk Los Alerces, ein Schutzgebiet für Flora und Fauna. Namensgeber für den Nationalpark ist die Alerce (Patagonische Zypresse). Diese Baumart kann sehr alt werden. Die ältesten Exemplare im Park sind über 3’000 Jahre alt und wachsen sehr langsam. Der hier abgebildete Stamm gehörte zu einem etwa 300 Jahre alteCamping2n Baum.

Es war angenehm warm, die Nächte kühl. Das klare Wasser war erfrischend. Der Kieselstrand gerade so angenehm, dass es für kurze Nickerchen reichte. Entspannung war angesagt!

 

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