Regenwald und Gletscher – so nah beieinander

(Punkt 59 auf der Karte)

Und weiter ging es auf der Carretera Austral von Rio Tranquilo bis nach Chaitén. Manchmal etwas holprig mit deftigen Schlaglöchern und manchmal asphaltiert. Meistens mit Sonne, ein paar Mal Regengüsse und Wolken gehörten auch dazu. Denn schliesslich waren wir im Regenwald!

Beim Aussichtspunkt auf den Cerro Castillo wurden wSpezial5ir so richtig weggeweht (zweites Bild in der unteren Galerie). Wir konnten die Türe auf der Fahrerseite nicht mehr öffnen, der Wind war so stark. Wir hatten Sandkörner in den Augen. Am nächsten Tag wollten wir eigenlicht noch zu einer Laguna am Cerro Castillo wandern. Doch der Nebel umschloss den Berg und wir beschlossen, anstelle einer Wanderung die „Reifen zu rotieren“. Dies hiess Schwerstarbeit: Reservenräder vom Dach, „gebrauchte“ Räder aufs Dach.

Wir unternahmen zwei längere Wanderungen durch den Regenwald zu Hängegletschern. Bei einem sahen wir einen grossen Abbruch und haben dabei fast vergessen, den Knipser zu drücken. Gekracht hatte es ordentlich!

Apropos Regenwald: riesige Farne und Stauden, Moose und Flechten und sonstiges. Die Wanderwege waren teilweise etwas abenteuerlich: schmale Brücken, niedrige Bäume, Morast und Pfützen.

Nach Coyhaique übernachten wir auf einem Campingplatz mehrere Kilometer von der Strasse weg und hatten das wohl schnellste Internet Südamerikas! Über sein Mobilphone stellte NSpezial4ancho (ein vor 16 Jahren hängengebliebener Packpacker aus Madrid) eine superschnelle Verbindung her. Daneben gab er uns einen Einführung ins Mate-Teetrinken der Gauchos. Puh, Mate-Teetrinken ist fast so kompliziert wie die Teezubereitung in Japan! Hängengeblieben ist, dass bei den Gauchos jedes Wort mit „tsch“ Spezial3o.ä. ergänzt werden muss! Weiter gaben er und seine Frau uns ein „Ständchen“ mit Gitarre und Gesang. Und wir lernten einen chilenischen Volkstanz kennen, mit Badeschlappen!

 

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