Watschel, watschel

(Punkt 38 auf der Karte)

Auf der Península Valdés gehen die Pinguine etwas unter, neben all den grossen Meeresbewohnern. Zum Glück hat es entlang der Ostküste immer wieder Abschnitte, wo die Pinguine ihre Eier ausbrüten und ihre Jungen grossziehen.

In Punta Tombo sollen mehr als 500’000 Magellan-Pinguine leben, die grösste Kolonie Südamerikas. Entsprechend gross ist das Besucherzentrum für die vielen Besucher und die Wege durch den Park sind klar vorgeben. Von der halben Million haben wir vielleicht 1’000 gesehen! Glücklicherweise waren wir fast alleine, warum auch immer.

Auf holprigen Wegen über die RP1 ging es dann zum Cabo dos Bahías. Wir übernachteten im Park und genossen fangfrische Crevetten. Am nächsten Morgen spürten wir das erste Mal die patagonischen Winde! Es blies uns fast das Dach weg. Schleunigst mussten wir unser Faltdach schliessen, damit es sich nicht verbiegt. Auf den Wegen durch die Kolonie von Magellan-Pinguinen waren wir um die Geländer froh, sie gaben uns den nötigen Halt!

Den Abstecher nach Puerto Deseado wollten wir erst gar nicht machen. Spontan entschieden wir an der Kreuzung, die 220 km doch zu fahren (das vollgepackte, kleine Auto  vor uns bog auch nach Puerto Deseado ab, so wird bei uns entschieden!). Und was hätten wir verpasst! Die nächsten 2 Tagen blies es zwar noch heftig. Der Sand verdunkelte den Himmel kräftig. Doch dann konnten wir die Zodiac-Fahrt auf die Insel zu den Felsenpinguinen (Rockhopper, weil sie über die Felsen hüpfen) unternehmen. Den ganzen Tag verbrachten wir auf der Insel. Auf der Rückfahrt spielten Commerson-Delphine mit unserem Boot. Wunderbar!

 

 

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