Erste Schneeberge – so nah und doch so fern

(Punkt 27 auf der Karte)

Der schnellere Weg nach Mendoza wäre gewesen, wenn wir auf der legendären Ruta Nacional 40 gen Süden gefahren wären. Es gibt jedoch eine andere Strasse, die näher bei den Bergen – quasi mittendrin in den Anden – nach Süden führt.

Die Strasse vom Provinzpark Ischigualasto nach San José de Jachal war auf unsere grossen Südamerika Karte nicht eingezeichnet und auf der Argentinienkarte nur als Saumpfad. Stattdessen war es eine perfekte neue Strasse! Dafür war der Hauptplatz in Jachal eine einzige Baustelle (letztes Bild)!

Dann ging es kurz Richtung Chile auf der Passstrasse zum Pass Agua Negra, in Las Flores bogen wir dann wieder nach Süden ab. Unterwegs trafen wir eine Schar von Argentinier aus Buenos Aires, die eine private  Rallyetour unternahmen. Dem einen seine Frau kommt aus Basel!

Das Valle de Calingasta: das erste Mal sahen wir „richtige“ Schneeberge aus der Nähe! Und doch so fern!

Dann kamen wir auf eine weitere Passstrasse, die über den Paso de la Cumbre nach Chile bzw. zum höchsten Berg der Welt (neben den Himalaya-Gipfeln) führt: der Aconcagua mit 6’959 m.ü.M.. An der Abzweigung sahen wir Richtung Osten (Richtung Mendoza): eine Nebel- und Wolkenwand. Dann der Blick Richtung Westen zum Aconcagua-Park: Sonnenschein. Da es noch früher Nachmittag war, entschieden wir uns, in Uspallata zu übernachten und am Nachmittag noch einen Ausflug zum Aconcagua zu machen.

Tja, auch der Aconcagua war etwas von den Wolken verhüllt. Egal, wir werden zu einem späteren Zeitpunkt über Chile den Park nochmals besuchen und etwas wandern. Jetzt war es ziemlich kalt, windig und nicht so einladend! Vielleicht ist es dann besser (siehe dazu „Aconcagua – diesmal mit Weile!“).

Die Passstrasse bis zum Park und die Strasse dann am nächsten Tag nach Mendoza waren wuchtig und imposant.

 

 

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